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Kurzkritiken - Tomb Raider: The Cradle of Life
11.11.2003
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Tomb Raider: The Cradle of Life - Alan Silvestri |
Varèse Sarabande / 2003
15 Tracks / 60:02 min
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Erst nach mehrmaligem Hören vermag dieser Score zu gefallen, kommt er doch anfänglich als ein oft störender, ostinater Klangbrei daher. Ohnehin zeigt sich die erste Hälfte einfallslos und Synthi-lastig; man findet hier eher Klangcollagen denn wirklich handfeste Musik. Angenehm zeigt sich die Musik erst ab Track 7 („Escape from Chen"). Hier kommt Tempo ins Spiel, auch hört das geschulte Ohr gelegentlich den alten Silvestri-Taste à la The Abyss oder Back to the Future durchschimmern. Unterhaltsam ist auch das hart spielende Blech (überblasene Hörner – 2:36): „Flower Pagoda Battle" ist in der ersten Hälfte eine sehr gut arrangierte Abenteuer-Musik, vornehmlich vom Orchester gespielt und untermalt von „zischend-spritzenden" Synthesizer-Geräuschen. Ein weiterer Höhepunkt der Komposition ist sicherlich Track 13 („Pandoras Box"): Ein leichtes und unaufdringliches Streicher-Thema vermag den Hörer in „gelöste Anspannung" zu versetzen und kann auch in einer Endlosschleife Freude bereiten. Und gerade deswegen ist das Album eine Empfehlung Wert; nicht nur für Silvestri-Fans.
Oliver M. Strate, 11.11.2003
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