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Specials - King Kong vs. Godzilla


Akira Ifukube
-

Nach dem Erfolg des ersten Godzilla-Films, war es unausweichlich, dass die Toho Studios eine schnell hinterhergeschmissene Fortsetzung runterkurbeln ließen, die fast genauso schnell wieder aus den Kinos verschwand. Godzilla kehrt zurück ist ein durch und durch spannungsloser Schnellschuss, der außer ein paar gelungenen Effekten und der Musik von Masahiro Satho nicht viel zu bieten hat, was den Zuschauer reizen könnte. Eines jedoch erwies sich als Vorteil: Am Ende des Films wurde der Godzilla, nicht wie im ersten Teil, unwiderruflich in den Monsterhimmel geschickt (wobei es sich beim Godzilla aus dem zweiten Film um ein weiteres Exemplar dieser Spezies handelt), sondern durch eine Lawine in einem Eisberg eingeschlossen, was die Tür für ein Sequel offen hielt. 1956 dachte allerdings noch niemand an einen weiteren Auftritt des Monsters. Die Einspielergebnisse von Godzilla kehrt zurück fielen so enttäuschend aus, dass man den Atomsaurier, im wahrsten Sinne des Wortes, erst einmal auf Eis liegen ließ und andere Science-Fiction-Projekte in Angriff nahm.

In Amerika wurden jedoch die ersten Pläne für Godzillas drittes Abendteuer bereits in den 50ern geschmiedet. Dabei war vom „großen Grünen“ zunächst noch gar nicht die Rede! Willis O’Brian, der Vater King Kongs, hatte ein Konzept entwickelt, das seinen King Kong gegen ein Fabelwesen aus dem Urwald antreten lies. Demnach starb der King Kong aus dem ersten Film von 1933 am Ende gar nicht, sondern wurde bei Nacht und Nebel auf seine Insel zurückgebracht, wo sich dieser nun gegen den Ginko behaupten muss. Produzent John Beck witterte das große Geld und kaufte die Rechte an der Idee. Die Studiobosse sahen das Ganze aber etwas anders und zeigten kaum Interesse, womit King Kongs Rückkehr vorerst begraben wurde. Allerdings ließ sich aus dem Projekt noch ein bisschen Geld kratzen, indem man die Rechte nun nach Japan, an die Toho Studios, weiterverkaufte. Welche Umstände dazu führten, weiß keiner genau, aber als diese ans Werk gingen, um das Monsterspektakel zu realisieren, ersetzten sie den Ginko durch den immer noch im Eis liegenden und auf sein Comeback wartenden Godzilla. Für die Regie wurde abermals Inoshiro Honda verpflichtet, der sich durchaus begeistert zeigte und mit dem Projekt seinen persönlichen Traum von einem richtig verrückten Monsterfilm realisierte.

Easy 60`s

Anfang der 60er hatte sich das kaiserliche Inselreich Japan weitestgehend von dem Schrecken des Zweiten Weltkrieges erholt. Ähnlich wie Deutschland schwang sich das Land zu neuer wirtschaftlichen Blüte auf und wurde schnell zu einem international gefragten Exporteur.

Eine Zeit des Wohlstands, vor allem aber eine Zeit des Verdrängens läutete ihren Siegeszug ein. Der erste Godzilla-Film in bonbonfarbenen Technicolor und Surround spiegelte genau dieses Lebensgefühl wieder. Auf den Schrecken der Atombombe wird nur einen kurzen Moment rekurriert, ansonsten herrscht fröhliche Abenteuerstimmung. Die Eingeborenen auf der Insel King Kongs besänftigt man einfach mit einem tragbaren Radio und Zigaretten, selbst der kleine Eingeborenenjunge bekommt eine, aber nur, wenn er seiner Mutter nichts davon erzählt.

Der Film

Die Handlung des Films ist ebenso ausgelassen und unbeschwert. Um seinem pharmazeutischen Superkonzern neuen Aufschwung zu geben, ordert der Unternehmer Mr. Tako an, dass seine beiden Mitarbeiter Sakurai und Kisaburo ihm schnellstmöglich den Riesenaffen King Kong beschaffen, der angeblich auf der Südseeinsel Faro sein Leben fristet. Über den Zweifel erhaben, dass dieser King Kong gar nicht existiert, machen sich die beiden auf zur besagten Insel, denn die Zeit drängt: Aus einem Eisberg erwacht der im letzten Film verschüttete Godzilla aus seinem Winterschlaf, um sofort Kurs auf Japan zu nehmen und da weiter zu machen, wo er das letzte Mal aufgehört hat. Und das bedeutet vor allem einse: Der Riesendino droht Mr. Takos Werbeaffen die Show zu stehlen!

Als Sakurai und Kisaburo auf der Faroinsel landen, müssen sie zu ihrem Erstaunen feststellen, dass es den Riesenaffen wirklich gibt. Die dort ansässigen Eingeborenen werden, wie oben beschrieben, mit Luxusgütern der Zivilisation besänftigt, aber der Riesenaffe lässt sich leider nicht blicken. Dies ändert sich in einer stürmischen Gewitternacht, in der ein riesiger Krake aus dem Meer geschleimt kommt und das Dorf bedroht. Eine solche Konkurrenz kann die Gottheit Nummer Eins natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so stampft die japanische Antwort auf einen Riesengorilla (in Japan darf es etwas größer sein, dieser King Kong misst stattliche 45 Meter in der Höhe) durch die ihm „zu Ehren“ errichtete Schutzmauer und gibt dem Kopffüßler Saures. Nachdem der Polyp ins Meer zurückgekrochen ist (es handelt sich hier um sogar um einen echten, lebenden Tintenfisch, der während der Dreharbeiten gequält und danach gekocht wurde), genehmigt sich Kingu Kongo einen kräftigen Drink in Form von einem mysteriösen roten Saft, den die Eingeborenen der Insel aus radioaktiv verseuchten roten Früchten pressen und der eine narkotische Wirkung hat. Nach dem 20. Fass liegt der Gorilla im Tiefschlaf und kann auf einem Floß gen Japan geschifft werden.

Dort hat Godzilla inzwischen eine Schneise der Verwüstung hinter sich gelassen, denn wieder einmal steht das Militär Big G machtlos gegenüber. Verständlich, dass die japanische Regierung überhaupt nicht von Mr. Takos Affenprojekt begeistert ist. Auf halbem Wege kommt die Nachricht, King Kong unverzüglich wieder zur Faro Insel zurück zu bringen. Ein weiteres Monster kann man sich einfach nicht leisten. Just in dem Moment wird der Affe jedoch wieder munter und reißt an seinen Fesseln. Eine Sprengung des Floßes scheint die einzige Möglichkeit, aber den Affen scheint das wenig zu kümmern. Befreit von den Stricken nimmt er jetzt Kurs auf Japan, wo ihn sein kaltblütiger Kontrahent bereits erwartet. Man ist sich einig; es wird einen Kampf zwischen den beiden Giganten geben. Im romantischen Bergland kommt es zu ersten Raufereien, bei denen sich Godzilla mit seinem Flammenatem als echter, ernst zu nehmender Gegner für King Kong heraus stellt. Jedoch bleibt es fürs Erste bei ein paar Kraftdemonstrationen und so gehen beide Monster wieder ihre eigenen Wege. Während sich Godzilla einmal mehr mit dem Militär abplagt, macht King Kong eine kleine Sightseeing-Tour durch Tokio; randaliert dort ein wenig herum, hebt eine S-Bahn aus den Gleisen, reißt sich dabei Sakurais Schwester Fumiko (Mia Hanna, Bond-Girl in Man lebt nur Zweimal) unter den Nagel und trägt sie ein wenig in der Gegend herum. Und weil King Kong nun mal ein Monsteraffe ist, klettert er eben auch auf das Tokioter Rathaus, um sein neuestes Fundstück (das mittlerweile, wie es sich für Kong-Girls gehört, in Ohnmacht gefallen ist) freudig herum zu zeigen.

Sakurai und Kisaburo kommen auf die Idee, dem Affen den roten Saft der Inseleinwohner, von dem sie natürlich etwas haben mitgehen lassen, direkt vors Maul zu schießen und ihn währenddessen mit der Musik der Inseleinwohner zu beschallen (von der sie natürlich auch ein Sample mitgebracht haben), in der Hoffnung King Kong würde, wie schon auf Faro, einschlafen, um so Fumiko zu befreien. Der Plan geht auf, schon bald darauf liegt King Kong schlummernd vor dem Rathaus und Fumiko ist zurück in den sicheren Armen ihres Bruder.

Und nun, da der Gorilla außer Gefecht ist, kommt man auf die Idee, ihn noch einmal mit Godzilla zu konfrontieren, in der Hoffnung, die beiden würden sich in einem Kampf gegenseitig töten. Für den Transport hat man auch gleich eine tolle Idee: Fomikus Freund Kazuo hat einen unzerstörbaren Draht entwickelt, härter als Stahl (und das, bevor irgendjemand überhaupt an Nanotechnologie gedacht hat, so etwas geht eben nur in Japan), mit dessen Hilfe King Kongs Körper an Ballons befestigt wird (von dem Draht gibt es auch gleich genügend Vorrat, noch so ein Zufall, der nur in Japan möglich ist) und durch die Luft direkt vor Godzillas Füße transportiert wird. So kommt es in morgendlicher Dämmerung am Fuße des Fudschijamas zum großen Duell zwischen Kong Kong und Godzilla. Dabei prügeln sich die Monster mit allem, was sie zu bieten haben, quer durch die Walachei bis sie schließlich nach einigem Hin und Her eng umschlungen über eine Klippe ins Meer fallen und in den Fluten verschwinden.

Der Jubel ist groß, auch wenn Mr. Tako etwas traurig ist, dass sein King Kong ebenfalls in die Tiefe gesunken ist. Doch was ist das? Aus dem Wasser erhebt sich plötzlich ein Monster. Es ist King Kong, der nach all der Aufregung keine Lust mehr auf Japan hat und zu seiner Heimatinsel zurückschwimmt.

Rezeption

Die Rückkehr des King Kong (deutscher Titel) ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der erfolgreichsten Godzilla-Filme aller Zeiten. Der Begriff „King Kong gegen Godzilla“ ist zu einem festen Bestandteil der Popkultur geworden, der immer dann genannt wird, wenn zwei wirklich gewaltige Kontrahenten aufeinander treffen. Zudem wurde Godzilla nicht zuletzt wegen der zahlreichen Zuschauer in Amerika erst durch diesen Zweikampf zum internationalen Superstar. Tosender Beifall und lautes Anfeuern waren während der Filmvorführungen Gang und Gäbe. Nicht zuletzt deswegen tritt der Film selbst in den Hintergrund und der Zweikampf der Giganten wird zum modernen Mythos.

Ungeachtet dessen ist Kingu Kongo Tai Gojira aber ein unterhaltsamer Monsterfilm, der auf voller Länge Spaß macht. Dies liegt natürlich in erster Linie an den turbulenten Monsterkämpfen, der ungezwungenen Handlung und der ausgelassenen Stimmung. Effektspezialist Eiji Tsuburaya, der diesmal sichtlich mit der Umstellung von Schwarz-Weiß auf Farbe zu kämpfen hatte, setzte auch diesmal auf Suite-Motion. Lediglich in ein paar Einstellungen versuchte er sich kurz in Stop-Motion, was dann allerdings sehr holprig ausfiel. Ansonsten erfreut man sich an einem Godzilla, dessen Kostüm einige unübersehbar unvorteilhafte Falten wirft und einem King Kong, der eher wie eine Karikatur von Donky Kong (für dessen Design er später auch Pate stand) aussieht denn eines monströsen Affen. Überhaupt hat man zu keiner Zeit den Eindruck, dass die ganze Monstersause ernst gemeint ist. Godzilla wird von King Kong am Schwanz durch die Gegend gewirbelt, ihm wird ein entwurzelter Baum ins Maul gestopft und King Kong (bei dessen Kostüm die Arme zusätzlich verlängert wurden, was ihn nicht nur affenartiger aussehen lässt, sondern auch noch „affiger“) kratzt sich verdutzt am Kopf, als der Atomsaurier ihm mit seinem Flammenatem die Brusthaare ansengt. Und wenn man dann gegen Ende während King Kongs Transport zum Futschijama in der japanischen Ausgabe der Augsburger Puppenkiste gelandet zu sein scheint, bleibt kein Auge trocken.

Gemäß dem ist es auch kaum verwunderlich, dass die menschlichen Helden des Films diesmal keine gebrochenen Persönlichkeiten sind, wie etwa Dr. Serizawa aus dem ersten Film, sondern lockere, lässige Sympathieträger, die in ihren Hawaii-Shirts immer einen ausgefuchsten Plan in Petto haben, der natürlich reibungslos funktioniert. Die düsteren Zeiten waren somit einstweilen vorbei. Von nun an wurde jedes Jahr ein Godzilla-Film produziert und das Supermonster konnte nach sieben Jahren Pause seinen Siegeszug über die Welt antreten.

Übrigens blieb dies nicht der einzige Auftritt des japanischen King Kong. 1967 wurde im Zuge einer amerikanischen Fernsehserie namens King Kong Escapes wieder unter der Regie von Inoshiro Honda King Kong – Frankensteins Sohn (King Kong No Gyakushu) gedreht. Co-produziert von Athur Rankin, Jr. und Jules Bass, darf Kong hier nicht nur die schöne Susan vor der japanischen Vorstellung von einem Tyrannosaurus retten, (dieser lebte später als Gorosaurus zusammen mit Godzilla und den anderen Ungetümen des Toho-Monsterfundus auf der Monster-Insel und durfte sogar in Destroy all Monsters sogar in einer Massenschlacht gegen King Ghidorah mitmischen), sondern auch gegen ein mechanisches Gegenstück seiner selbst und seinen Erfinder Dr. Who antreten. Ein nicht minder unterhaltsamer Film, der zudem einen aufregenden Showdown auf dem Tokio-Tower bietet.

Fassungen 

Wie schon die beiden vorangegangenen Filme, wurde auch King Kong vs. Godzilla für den amerikanischen Markt nachbearbeitet. Diesmal führt uns Michael Keith als Nachrichtensprecher Eric Carter durchs Geschehen, und wird dabei von Harry Holcombe als Dr. Arnold Johnson und Yames Yagi als Yataka Omura unterstützt. In biederen Wohnzimmerstudios kommentieren diese aus New York die Ereignisse, die sich in Japan zutragen, für den Rest der Welt. Auch die Handlung selbst wurde etwas umgestellt. Mr. Tako ist in der japanischen Fassung nur der Chef der Werbeabteilung. Im Gegensatz zu einigen Gerüchten bleibt jedoch King Kong in beiden Fassungen am Ende der Sieger. Godzilla bleibt also auch in der japanischen Fassung (vorerst) auf dem Grund des Meeres. Des Weiteren wurde natürlich wieder einmal der Score von Akira Ifukube durch Archivmusik ersetzt. In erster Linie kam Herman Steins Musik zu The Creature from the Black Lagoon (im Vorspann wird Paul Zinner als Music Supervisour genant) zum Einsatz. Produzent John Beck hatte dafür weniger ästhetische als viel mehr finanzielle Gründe, denn ohne die Originalmusik waren die Rechte an dem Streifen noch mal ein paar Dollar billiger. Überraschender Weise funktioniert diese wirklich gut und somit kann sowohl das Original als auch die amerikanische Fassung überzeugen. Und da die deutsche Fassung auf der amerikanischen basiert, dürfte es hierzulande noch etwas dauern, bis auch die Deutschen in den Genuss des Originals kommen.

Musik

Vor King Kong vs. Godzilla hatte Ifukube neben dem ersten Godzilla-Film bereits die Scores zu Rodan, Weltraumbestien, Varan the Unbelievable und Krieg in Weltraum geschrieben und war damit schon im Science-Fiction-Genre erprobt. Der rohe und rabiate Ansatz dieser Scores ist in King Kong vs. Godzilla allerdings nicht mehr so stark zu spüren. Die dunklen, im tiefen Register des Orchesters spielenden Passagen wichen einem zahmeren, abenteuerbetonten Klang, ohne dass Ifukube dabei seine charakteristische Handschrift aufgab; gewohnt neo-primitiv und „proto-minimalistisch“ erhält Ifukubes Score seine Kraft und seinen Reiz aus der konsequenten Reduzierung seiner Mittel. Der Klangkörper setzt sich aus einem klein besetzten Orchester mit erweiterter Percussion-Sektion, E-Orgel und gemischtem Chor zusammen. Interessenten, die bislang noch keine Erfahrung mit Ifukube gesammelt haben, sei hier einfach das Probehören angeraten. Denn jemandem, der mit dieser Musik noch keine Erfahrung gesammelt hat, über das geschriebene Wort Ifukubes Musik greifbar zu machen, würde zu sehr ins Analytische abgleiten. Umschreibungen wie „archaisch“ oder „schlicht“ könnten ebenfalls falsche Vorstellungen schüren. Ifukube ist zwar sehr eingängig und tonal, aber es handelt sich hierbei um eine ganz eigene Tonsprache.

Godzilla- und Ifukube-Fans kann die Musik uneingeschränkt empfohlen werden, auch wenn es sich nicht um die beste Arbeit Ifukubes handelt. Interessant ist hier, dass es viele Themen gibt, die erst viel später wieder ins Godzilla-Universum Einzug halten würden, so zum Beispiel der „Main Title“, der zwar hie und da wieder in dem ein oder anderen Nicht-Godzilla-Film auftaucht, in Verbindung mit Big G aber erst im Abspann von Godzilla Vs Destroyer aus dem Jahre 1996 wieder zu hören ist. Auch gibt es hier eine Vorgängerversion zu dem bekannten Bläsertutti, das Godzilla ankündigt. Insgesamt muss man sagen, dass es sich bei Kingu Kongo Tai Gojira um einen sehr abwechslungsreichen und sehr unterhaltsamen Ifukube handelt, der noch weit von dem Recyklingwunder Ifukube der späten 60er und frühen70er entfernt ist. Der Sammlerwert wird dadurch noch gesteigert, dass es noch keine deutsch- oder englischsprachige DVD mit der Original-Musik gibt. Je nach Budget hat man die Qual der Wahl zwischen dem Album von La-La-Land Album und der Godzilla-Soundtrack-Perfect-Colletion.

La-La-Land:

Hier befindet sich der komplette Score in der Stereo-Fassung. Als Bonustracks gibt es den „Main Title“ in der Mono-Fassung und als Acapella-Version, die von der Gruppe Bukimsha anlässlich des 90. Geburtstags Ifukubes vorgetragen wurde. Hinzu kommen noch drei, unglücklicherweise im Score platzierte, Souce-Music Tracks, die aber nicht von Ifukubes Feder stammen. 

Godzilla-Perfect-Soundtrack-Collection Box 1:

In dieser Box befinden sich die ersten sechs Godzilla-Scores sowie eine Bonus-Disc. Der Score zu King Kong vs. Godzilla liegt hier sowohl in der Stereo- als auch in der Mono-Fassung vor. Ähnlich wie auf dem La-la-Land Album klingt die Stereo-Fassung etwas trübe, dafür ist es der einzige Godzilla-Score der Showa-Ära (1954–1978), der überhaupt im Zweikanalton aufgenommen wurde. Die Mono-Fassung dagegen klingt knackig, recht klar, und ist ausbalancierter abgemischt als die Stereo-Fassung. Generell hat man manchmal den Eindruck, Ifukube habe beim Komponieren vieler seiner Scores dieses Format im Hinterkopf gehabt. Als Bonus-Tracks gibt es auf beiden CDs alternative Takes einzelner Cues und die Source-Musik. Allerdings diesmal am Ende der CD. Aber es sei gesagt: Diese Box ist wirklich was für Fans.

Der Film auf DVD

Für Besitzer eines Regional Code 2-DVD-Players sind vor allem zwei Editionen von Interesse. Einmal die japanische DVD aus dem Hause Toho. Diese ist die einige offizielle DVD mit der japanischen Originalfassung. Leider sind Bild und Ton nicht ganz das Optimum und englische Untertitel oder gar Extras sucht man leider vergebens. Die amerikanische Fassung wurde von Universal veröffentlicht und kann sich in Bild und Ton sehen lassen. Zwar ist das Bild hin und wieder ein wenig körnig, aber die Farben sind kräftig und Kratzer oder andere Beschädigungen halten sich in Grenzen. Diese DVD ist nur als UK-Import erhältlich, bei Amazon aber unter 10 Euro. Vorsicht beim Kauf, von dieser DVD gibt es eine RC1- und eine RC2-Version, unbedingt beim Kauf darauf achten, dass die DVD aus dem UK kommt!
Jan Selzer, 05.12.2010


Details zum Soundtrack

I.Der Film

Casting:
4 von 6 Punkten
Drehbuch:
3 von 6 Punkten
Ausstattung:
4 von 6 Punkten
Anspruch:
1 von 6 Punkten
Unterhaltung:
6 von 6 Punkten


II. Die Musik

4 von 6 Punkten


III. Die Alben

-OST-

Spielzeit:
5 von 6 Punkten
Klangqualität:
3.5 von 6 Punkten
Schnitt:
3.5 von 6 Punkten
Begleittxexte:
4 von 6 Punkten

Unterhaltung:
5 von 6 Punkten
Anspruch:
3 von 6 Punkten


Letzte Änderung: 19. 1. 2013 | Webmaster: Jonas Uchtmann | © Layout dieser Website by Adrian Werner & Jonas Uchtmann, 2002–2013.